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Generationswechsel


Unter dem Titel „Generationswechsel“ ging das dreijährige theaterpädagogische Kooperationsprojekt „Theater und Alltag 2005-2007“ in die dritte und leider letzte Runde.

Ziel des Gesamtprojektes war es, eine Kooperation zwischen Theater,  Schule und Stadtteil, innerhalb des Quartiersmanagement Gebietes „Sparrplatz“ zu erproben und zu intensivieren. Während in den ersten beiden Projekten die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, ihr Alltag und ihre Freizeit im Mittelpunkt stand, sollte nun der Kontakt mit anderen Kiezprojekten aufgenommen werden.

Die Idee, die Sprache des Theaters für einen produktiven Austausch zwischen älteren und jungen Menschen zu nutzen, Senioren und Grundschulkinder in einen Dialog zu führen, fand den größten Zuspruch. Schnell waren auch die beiden Zielgruppen gefunden.

Über einen Zeitraum von 3 Monaten arbeiteten die Theaterpädagogen Lioba Reckfort, Stefanie Schwenkler und Christian-O. Hille des ATZE Musiktheaters mit Kindern der Brüder Grimm Grundschule und Se­nioren der Osterkirchen-Gemeinde.

10 SchülerInnen überlegten sich, wie es wohl sei, hundert Jahre alt zu werden. Parallel dazu erinnerten sich die Senioren an alte Kinderlieder, an Gegenstände, Situationen und Begegnungen aus ihrer Vergangenheit.

Die geplante, schrittweise Zusammenführung der beiden Generationen gestaltete sich schwieriger als zunächst gedacht. Den Senioren musste die Angst und die Unsicherheit, die sie gegenüber Theaterarbeit und fremden Kindern hatten, genommen werden und auch das Interesse der Schüler für die fremden Omis und Opis galt es zu wecken. 

Im Rahmen der Projektarbeit wechselten wir methodisch zwischen der eher theater- und bewegungsorientierten Arbeit mit den Schülern und der eher musikalisch und erzählenden Arbeit mit den Senioren.

Beide Gruppe sollten genügend Raum haben, um Eigenes (Geschichten, Erinnerungen, aber auch Wünsche und Visionen) auszudrücken und auszuprobieren und so war die zur Verfügung stehende Zeit doch sehr knapp.

Trotz allen Schwierigkeiten konnte die gemeinsame Arbeit am 30.11.2007, den gespannten Eltern, Geschwistern und anderen Interessierten, in einer öffentlichen Mitspielaktion auf der ATZE Studiobühne präsentiert werden.

„Großes Lob und Anerkennung für das bühnenreife Theater – man konnte merken, dass es den Kindern und Erwachsenen viel Spaß gemacht hat. Vielen Dank“ (Mutter zweier Teilnehmer)











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