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Pressespiegel

MOMO

„Eine wirklich schöne, sehr gelungene Inszenierung, die zu keiner Sekunde langweilt. (...) Die Geschichte kommt in all ihrer Poesie und Gesellschaftskritik zum Ausdruck (...) Absolut begeisternd.“ radioBERLIN 88,8

„Regisseur Herman Vinck setzt den gesellschaftsutopischen Zügen der aus den Siebzigern stammenden Geschichte eine zeitgenössische Lesart entgegen, was sich vor allem durch kompaktes, griffiges Timing und im Einsatz von Musik äußert. (...) Julia Baukus in der Titelrolle entfaltet im Gesang samtig-leuchtenden Zauber. (...) Kay Dietrich als Anführer der Grauen spielt mit der richtigen Mischung aus Verführungskraft und grausamer Autorität. Großartig ist auch Konstanze Kromer in der Doppelrolle als mechanische Puppe Bibigirl und Schildkröte Kassiopeia. (...) Die Komposition von Thomas Lotz malt expressive Klangflächen, die wie aller Zeit enthoben wirken. Und darum geht es.“
Der Tagesspiegel

„Das Publikum ist ganz hingerissen von diesem Theaterstück, denn auch die Musik wird live auf der Bühne gemacht und die schöne Geschichte von Momo geht so noch viel mehr unter die Haut. Der Knaller im Momo-Stück ist das Bestechungsgeschenk der grauen Herren, ein tolle Puppe für Momo, halb Barbie, halb Britney Spears. Toll auch, wenn Kassiopeia auftaucht, die Schildkröte, die in die Zukunft schauen kann und in der Inszenierung herrlich schildkrötenlangsam auf einem Laufrad über die Bühne schlurft – wunderbar!“
Deutschlandradio Kultur

„Vor einem großartigen Bühnenbild, das etliche Spielmöglichkeiten bietet, aber auch der Fantasie ihren Raum lässt, sorgt das gut aufgelegte Ensemble in einer kurzweiligen und bunten Inszenierung dafür, dass dem Publikum ab acht Jahren nicht die Zeit gestohlen wird.“
zitty

„Julia Baukus ist das liebenswürdige Gesicht von Momo, doch die Bühnenfassung ist nicht als One-Girl-Show konzipiert, sondern als Ensemble-Leistung. Acht Musiker sorgen rechts und links am Bühnenrand für einen farbenreichen Soundtrack. (...) Die kurzweilige Inszenierung kommt mit einem geschickt gebauten Bühnenbild aus, in dessen Zentrum sich eine Uhr ohne Zeiger befindet. Die Welt des homo oeconomicus, des ewig rational und rationell handelnden Menschen, ist keine lebenswerte. Das ist die gerade in Zeiten der Finanzkrise wieder hoch aktuelle Botschaft des Stückes, und die versteht auch so mancher Erwachsener im Saal, die Kinder sowieso. Stürmischer Applaus.“
Märkische Oderzeitung

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