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Die Bremer Stadtmusikanten



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Pressestimmen

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„Eine beglückende Komödie über die Macht der Musik“

Von Kindern und Erwachsenen begeistert gefeiert wurde die Premiere eines neuen Märchenmusiktheaters bei ATZE: Vier ausge-musterte, ausgestoßene Menschen, mit komödiantisch ausgespielten tierischen Eigenschaften, besinnen sich auf ihre Liebe zur Musik, und die ist so stark, dass sie sogar Räuber bezwingt. Das Spiel der vier Darsteller ist so dicht und so turbulent, dass die Zuschauer von immer neuen erstaunlichen Wendungen überrascht werden und nach einer Stunde voller Lachen beglückt nach Hause gehen.

Ein tierisches Vergnügen, das allen Kindern (und Erwachsenen) zu gönnen ist!

Dem holländischen Regisseur Herman Vinck ist damit nach “Ronja Räubertochter” bei ATZE erneut eine faszinierende Regiearbeit gelungen: Unter seiner behutsamen, animierenden Anleitung haben sich die vier Darsteller zu einer geschlossenen Ensembleleistung zusammengefunden und das Stück gemeinsam aus Improvisationen entwickelt. Thomas Sutter hat für jeden der vier Typen einen eigenen charakterisierenden Song entwickelt - am Ende finden sich alle vier unter der bewährten musikalischen Leitung von Thomas Lotz zu einem wunderbaren Quodlibet zusammen.

Tragende Säule des Stückes aber ist im wörtlichen wie im übertragenen Sinne der Esel (Kay Dietrich): ruhig und wortkarg gewinnt er die Zuschauer mit sparsamer, aber präsizer Körper-sprache (wunderschön, wenn er im Stehen schläft) - so wie die ganze Inszenierung sich auf die Kraft von Körperausdruck und Musik konzentriert.
SpielART


Eine musikalische Inszenierung nach dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm.

Regie: Herman Vinck. Dramaturgie: Kerstin Lorisz. Musikalische Leitung: Thomas Lotz. Komposition und Liedtexte: Thomas Sutter. Dauer: ca. 60 Minuten.

Es spielen: Ester Daniel (Hahn), Konstanze Kromer (Katze), Christian-Otto Hille (Hund) und Kay Dietrich (Esel). Kostümbild: Marie Landgraf. Bühne: Herman Vinck. Licht und Ton: Jasper Diederich, Hartwig Nickola. Regieassistenz: Franziska Weinmann.

Vier Tiere, die nicht länger nützlich sind und deshalb ausgemustert werden, machen sich auf nach Bremen, um ihr Glück als Stadtmusikanten zu machen. Diese simple Geschichte lässt sich vielschichtig in die heutige Zeit übertragen: Was geschieht mit Menschen, die in unserer Leistungsgesellschaft nicht bestehen? Und wie können wir gesellschaftlichen Normen und Zwängen entrinnen?

Diese Fragen fließen mit Witz und Elan in eine musikalische Komödie mit Tiefgang ein. Eingebettet in zahlreiche Lieder, Formen des Bewegungstheaters und Mittel der Commedia dell’Arte prallen vier höchst unterschiedliche Typen aufeinander: Ein erschöpfter Esel, ein aufschneiderischer Hahn, ein unterwürfiger Hund und eine verwöhnte Katze. Als nutzlos abgestempelt, verfolgt oder ausgestoßen, finden sie zusammen. Ihre Liebe zur Musik lässt sie alle Differenzen überwinden, doch auf dem Weg in eine bessere Zukunft warten nicht nur anarchische Freiheiten, sondern auch die Bedrohung durch die Räuberbande. Die neuen Freunde müssen erst lernen, dass sie nur zusammen stark sein können.

Regisseur Herman Vinck gelingt es mit seinem Ensemble auf überzeugende Weise, Dialoge auf ein absolutes Minimum zu beschränken und die Geschichte mit non- verbalen Mitteln zu erzählen: Mit Musik, Mimik, Gestik und einer wunderbar gestalteten Körpersprache. Auch die Instrumentierung mit Saxofon, Querflöte, Akkordeon, Xylofon, Gitarre und Percussion ist ein echter Leckerbissen!

Angebote der ATZE Theaterpädagogik:
Ausführliche Begleitmappe, spielerische Nachbereitung auf der Bühne und Projekttag in der Schule. Schwerpunkt: Musik und Bewegung.


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