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Die kleine Meerjungfrau
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Regisseur Günter Jankowiak bringt eine gelungene Adaption auf die Bühne, die der Andersen-Geschichte die Düsterkeit seiner Melodramatik nimmt und durch Leichtigkeit und Situationskomik ersetzt. (...) Vor allem aber lebt die Inszenierung vom Darstellerduo. das sein Spiel live an Instrumenten wie Bass, Geige oder Rassel illustriert. (...) Ein wirklich guter Fang!
Berliner Morgenpost 05. März 2005
Kontinuierlich suchen die beiden Hauptdarsteller den Kontakt zum jungen Publikum, erheitern es mit Wortwitz und Spielchen und erweitern den Spielraum in die Zuschauerreihen hinein. Michael Meyer ist eitler Prinz, böse Meerhexe und manches mehr. Mit seinem Charme, seiner Musikalität und feiner Selbstironie bringt er das Märchen zum Leuchten. Eine charmant turbulente Märchenadaption.
Zitty, 17.03.2005
"Ein Kammerspiel von zauberhafter Intensität. Für die Kleinen ab 5 ist es ein märchenhaftes Geschehen voller seltsamer und vertrauter Figuren, Abenteuer und Überraschungen, randvoll mit Requisiten und Verwandlungen, bei denen sie selbst einbezogen werden und mitreden dürfen. Erwachsene erleben das berührende Geheimnis von Opfer und Hingabe, von männlich-smarter Oberflächlichkeit und dem Versagen von Worten neu. Wahrscheinlich können sich selbst coole Jugendliche diesem zarten Märchenspiel nicht entziehen"
blz - Berliner Lehrerzeitung 06/2005
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Premiere am 3.3.05 in der Studiobühne
Nach dem gleichnamigen Märchen von Hans-Christian Andersen.
Für Kinder von der Vorklasse bis zur 3. Klasse.
Rechtzeitig zum 200. Geburtstag des großen Autors Hans-Christian Andersen, der am 02. April 1805 im dänischen Odense geboren wurde und u.a. mit seinen Märchen Prinzessin auf der Erbse und Des Kaisers neue Kleider Weltruhm erlangte, bringt ATZE eine Bühnenversion seines vielleicht bekanntesten Märchens auf die Studiobühne: Die kleine Meerjungfrau, in einer Inszenierung von Günther Jankowiak nach einer Vorlage des holländischen Schriftstellers Geerd Kimpen.
Die kleine Meerjungfrau ist eine bittersüße Liebesgeschichte zwischen einer Meerjungfrau und einem irdischen Prinzen und wurde seit den 1970er Jahren in mehreren Verfilmungen zu einem großen Erfolg in Ost und West. Sowohl die tschechische Produktion von 1975 als auch die russische Variante („Rusalochka“) von 1976 gelten heute als Klassiker des internationalen Kinderfilms, die dann 1989 (und 1998 als Remake) durch die Walt Disney Adaption „Arielle die Meerjungfrau“ leider ein wenig in Vergessenheit gerieten. Auch die japanische Anime-Serie „Die Meerjungfrau Marina“ aus den 1990er Jahren dürfte einem größeren Publikum bekannt sein.
In der ATZE Produktion verliebt sich eine Meerjungfrau sterblich in den Prinzen von Lowland, denn für die Liebe zu einem Menschen muss sie zunächst die den Unterwasserfeen eigene Unsterblichkeit aufgeben. Schlimmer noch: Um ihre Flosse gegen zwei wunderschöne Beine einzutauschen, trinkt sie ein Zaubergetränk, das ihr für immer die Stimme raubt. Bei einem Schiffbruch rettet die Sirene den schönen Prinzen, der sie danach zwar auf sein Schloss mitnimmt, aber eine andere Frau für seine Retterin hält.
Die Inszenierung von Günther Juskowiak, der zuletzt mit seiner hochgelobten Romeo und Julia Produktion beim Theater Strahl von sich reden machte, nähert sich dem Thema der Liebe aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Darf man sich aus Liebe selbst verlieren, so wie es die Sirene tut, als sie für ihren Märchenprinzen alles opfert und sich selbst aufgibt? Und was sind wir bereit zu lieben? Ist es nicht oft der schöne Schein, wie beim Prinzen, der nur Augen für die äußerliche Schönheit der Konkurrentin hat, die er fälschlicherweise für seine Retterin hält?
Wie immer bei ATZE sind diese tiefgehenden Fragen sehr poetisch und liebevoll umgesetzt, so dass die Geschichte für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist. Die Schauspieler Michael Meyer und Johanna K. Gast schlüpfen im Laufe der Geschichte nicht nur in acht verschiedene Rollen, sondern kommentieren auch als Erzähler die Geschehnisse auf der Bühne. Neben zahlreichen Liedern dürfte auch die Naturmusik (wie Wind- und Meergeräusche) auf zum Teil selbst hergestellten Instrumenten zu einem Highlight werden.
Die kleine Meerjungfrau kommt in der ATZE Studiobühne zur Aufführung.
Buch: Geert Kimpen
Regie: Günther Jankowiak
Schauspieler: Johanna K. Gast und Michael Meyer
Technik und Spiel: Jasper Diederich
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