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Konferenz der Tiere



Konferenz der Tiere
Nach dem Roman von Erich Kästner. Musiktheater-Inszenierung für alle ab 7.
Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater, Verlag Uwe Weitendorf GmbH.
Premiere: Samstag, 23. Oktober 2010 um 18:00 Uhr

Buchfassung: Eva Blum, Thomas Sutter, Matthias Witting. Regie: Matthias Witting. Musikalische Leitung und Arrangements: Thomas Lotz. Dramaturgie: E. Blum, T. Sutter, M. Witting. Choreographie: Falk Berghofer. Bühnenbild: Urs Hildbrand. Kostümbild: Suse Braun. Liedtexte und Komposition: Thomas Sutter. Licht: Jeffrey Dieser, Jule Hanke. Ton: Jasper Diederich. Schauspieler: Göksen Güntel, Heleen Joor, Nina Lorck-Schierning, Simone Witte, Falk Berghofer, Andreas Goebel, Felix Spiess, Thomas Sutter. Musiker: Stephan Hoppe (Keyboards), Hartwig Nickola (E-Bass), Thomas Lotz (Gitarre), Markus Schmidt (Schlagzeug). Aufführungsrechte: Verlag für Kindertheater, Hamburg.

      Pressestimmen

16 Tage nach der 3D-Kinopremiere von „Konferenz der Tiere“ bringt das ATZE Musiktheater seine auch politisch hoch aktuelle Theaterversion auf die Bühne. "Es geht um unsere Zukunft und die Zukunft der Kinder" lautet das Motto der Konferenz der Tiere, die von Elefant Oskar, Löwe Alois und Giraffe Leopatra angesichts der zunehmenden Umweltzerstörung einberufen wird. Als auch die 87. Konferenz der Staatspräsidenten ohne Ergebnis bleibt, beschließen die Tiere eine Reihe von Aktionen, um die Politiker ein für alle Mal zu zwingen, für eine friedliche, umweltfreundliche und kindgerechte Welt einzutreten. Denn während die versammelten Vierbeiner die Zeichen der Zeit erkennen, lässt sich mit Löwe Oskar über die Zweibeiner nur ein vernichtendes Urteil fällen: „Irren ist menschlich!“

Der Roman von Erich Kästner von 1949 hat sich zu einem Kinderbuch-Klassiker entwickelt, weil ihm das Kunststück gelingt, Kinder mit einer satirischen, fantasievollen Parabel für die zentralen Probleme auf unserer Erde zu sensibilisieren. Aber der große Moralist unter den deutschen Autoren wendet sich auch an die Erwachsenen. In seiner „Ansprache zum Schulbeginn“ mahnte der damals 50-jährige Kästner mit Nachdruck: „Lasst euch die Kindheit nicht austreiben! Die meisten Menschen legen ihre Kindheit ab wie einen alten Hut. Sie vergessen sie wie eine Telefonnummer, die nicht mehr gilt. Früher waren sie Kinder, dann wurden sie Erwachsene, aber was sind sie nun? Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch.“

Aktuelle Themen wie kriegerische Auseinandersetzungen, Umweltzerstörung und Klimawandel anzusprechen, die Ängste, Träume und Zukunftsvorstellungen von Kindern und Eltern in den Blickpunkt zu rücken und das alles in eine ebenso spannende wie humorvolle Inszenierung zu packen, ist das Verdienst dieser Premierenproduktion. Vier Musiker und acht Schauspieler in vierzig Rollen agieren unter der Leitung von Regisseur Matthias Witting mit großer Spielfreude. Wenn Lala, die divenhafte Eule, einen Reim an den anderen reiht oder Jumpy, das zerstreute Känguruh, mal wieder in seinen vielen Taschen wühlt, macht sich im Publikum garantiert gute Laune breit. In der Figur von General Zornmüller, der als liebevoller Vater aber auch als Vertreter der Staatsmacht portraitiert wird, zeigt sich dagegen das leidvoll bekannte Politikergebaren in all seiner Phrasenhaftigkeit. Ganz anders die Tiere, deren zupackendes Auftreten sich im zentralen Song der Inszenierung mit dem Titel „Springen“ offenbart. Im Gewand eines Rocksongs heißt es hier: „Steht ein Hindernis im Weg / so dass nichts mehr weitergeht / hilft kein Zaudern, hilft kein Klagen / kein Gerede und kein Tagen / Hilft nur springen / hilft nur springen.“

Das Produktionsteam um Eva Blum, Thomas Sutter und Matthias Witting würzt die Inszenierung mit einer ganzen Reihe kreativer Regie-Einfälle. Vor allem die musikalischen Nachrichten- Telegramme, die von den jeweiligen Konferenzen berichten, sind mit dramaturgischem Geschick und choreographischem Können gestaltet. Zusätzlichen Schwung bringt die Live-Musik in Rockband-Besetzung mit Keyboards, E-Gitarre, Schlagzeug und Bass. Wie schon bei der „Momo“- Inszenierung sorgt Thomas Lotz als musikalischer Leiter für den richtigen Ton.

Pressefotos
Hier finden Sie Informationen zu den Theaterstücken von Atze für Presseveröffentlichungen, sowie hochaufgelöste Fotos zum Herunterladen.

Die Rechte an den Fotos liegen beim Fotografen. Der Abdruck von Szenenfotos in Verbindung mit einer Rezension ist generell honorarpflichtig.

Im Kontext mit dem Abdruck als Vorankündigung, Veranstaltungstipp oder ähnlichem Verwendungszweck ist der Abdruck bei Nennung des Fotografen honorarfrei.

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Foto: Jörg Metzner

Elefant Oskar (Thomas Sutter) startet eine Telefonkonferenz mit Tieren auf allen Kontinenten, um die erste Konferenz der Tiere einzuberufen. Giraffe Leopatra (Simone Witte) und Löwe Alois (Andreas Goebel) stehen ihm zur Seite.

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Foto: Jörg Metzner

Känguru Jumpy, Regenwurm Sushido, Eule Lala, Giraffe Leopatra, Elefant Oskar, Stinktier Skunky, Eisbär Paul und Löwe Alois brechen voll Zuversicht auf zur Konferenz der Tiere (v.l.n.r. Nina Lorck-Schierning, Felix Spieß, Heleen Joor, Simone Witte, Thomas Sutter, Eva Blum, Falk Berghofer, Andreas Goebel)

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Foto: Jörg Metzner

Eisbär Paul ist auf dem Weg zur Tierkonferenz auf seiner schmelzenden Eisscholle mit ölverpestetem Wasser in Kontakt geraten. Elefant Oskar, Giraffe Leopatra und Eule Lala sind bestürzt. (v.l.n.r. Thomas Sutter, Falk Berghofer, Simone Witte, Heleen Joor)

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Foto: Jörg Metzner

Eule Lala Luskuri schmettert auf der Konferenz der Tiere den zentralen Song der Inszenierung „Man muss springen“. Löwe Alois, Elefant Oskar und Giraffe Leopatra gehen begeistert mit. (v.l.n.r. Heleen Joor, Andreas Goebel, Thomas Sutter, Simone Witte)

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Foto: Jörg Metzner

Elefant Oskar (Thomas Sutter) und Löwe Alois (Andreas Goebel) nehmen General Zornmüller (Felix Spiess) in die Zange.

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Foto: Jörg Metzner

General Zornmüller sieht sich gezwungen, sich den Forderungen der Tiere zu fügen. Löwe Alois, Eisbär Paul und Elefant Oskar lassen ihm keine andere Chance. (v.l.n.r. Andreas Goebel, Hartwig Nicola, Felix Spiess, Falk Berghofer, Simone Witte, Thomas Sutter)

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Foto: Jörg Metzner

Die Anführer der Tiere, Giraffe Leopatra, Elefant Oskar und Löwe Alois, sind ratlos: Wie können sie sich nur gegen die Übergriffe der Menschen zur Wehr setzen? (v.l.n.r. Simone Witte, Thomas Sutter, Andreas Geobel)



Die Premierenproduktion wird präsentiert von:



Mit freundlicher Unterstützung des C. Dressler Verlags und von Oetinger Audio:


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