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Kletter-Ida Pressestimmen


Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderte Inszenierung „Kletter-Ida“ entwickelte sich im  Januar und Februar 2008 auch auf der Deutschland-Tour zu einem großen Erfolg für das ATZE Musiktheater. Nachdem vor Tourneebeginn neue Videoszenen gefilmt und in das Stück eingebaut wurden, gestaltet sich das Stück jetzt noch spannender als in der ursprünglichen Premierenfassung. Unter der Überschrift „Monitore und Moral“ beschreibt die Kritik der Lüdenscheider Nachrichten das eigentliche Thema des Stücks: „ein Moralstück, in dem das einzelne Schicksal gegen das der Allgemeinheit steht.“ Und das alles kindgerecht und mit den Mitteln der modernsten Technik inszeniert.
 

Die Pressestimmen im Einzelnen (Auswahl):

„Ein halbes Dutzend Kameras auf der Bühne; eine zentrale Videoleinwand, die gleichzeitig auch Kletterwand ist; Live-Musik, die sich mit programmierten Sounds mischt; dazu eine Geschichte, die kleine wie erwachsene Zuschauer nicht kalt lassen kann – was das ATZE Musiktheater im Kulturhaus präsentierte, war in allen Teilen brillant. (...) Sphärische Klänge von Keyboard, Gitarre, Geige und Bass sind der Teppich, auf dem die Zuschauer näher treten an Idas Gefühlswelt. Ein Moralstück entsteht, das ewige Für und Wider, das einzelne Schicksal gegen das der Allgemeinheit. (...) Der rote Faden reißt nie, auch weil immer wieder Humor auftaucht und die Moral am Ende siegt.“
Lüdenscheider Nachrichten

 „Eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche, bemerkenswerte Aufführung von Wullen-webers Kletter-Ida, vom ATZE Musiktheater großartig umgesetzt, hielt kleine und große Theatergänger in Atem. Vor voll besetzten Rängen brillierten die Berliner mit einer technisch aufwändigen, zugleich spannenden wie sensiblen Fassung des Stücks. (...) Als Kletter-Ida zog Johanna K. Gast alle Register, um ihren Vater vor dem sicheren Tod zu bewahren. Köstlich, wie sich Sebastian (Tobias Grabowski), das Sportas, und Jonas (Christian Rodenberg), der Filmfreak um die Gunst der 13-Jährigen bemühten. Als Mutter sah sich Simone Witte in verzweifelter Lage. Thomas Sutter meisterte als todkranker Vater und gestrenger lustiger Wachmann einen kontrastreichen Doppelpart.“
Westfälische Rundschau

„Das ATZE Musiktheater griff bei Kletter-Ida zu einem dramaturgisch-pfiffigen Element. Immer wieder wurden an Berliner Originalschauplätzen gedrehte Szenen per Video eingespielt und erzählten die spannende Geschichte kurzweilig weiter, während das Ensemble das Bühnenbild veränderte. (...) Neben der Action kommt auch der Humor nicht zu kurz. (...) Licht- und Schatteneffekte, sowie recht kurze Spielszenen geben der Geschichte Tempo und ein junges Flair. Die überzeugende darstellerische Klasse macht die Inszenierung zu einem gelungenen Familienstück.“
DP / Lippstädter Zeitung

„Selten hat ein Kindertheaterstück so viel Applaus bekommen wie die Kletter-Ida Inszenierung des ATZE Musiktheaters im vollbesetzten Aschaffenburger Stadttheater. Die Berliner Schauspieler überzeugten durch sehr solides, glaubwürdiges und humorvolles Auftreten. [Die technische Ausstattung] schafft eine ganze Menge Abwechslung und liegt ganz auf der Geschmackslinie der jungen High-Tech-Generation. Eine Meisterleistung, die ATZE Tontechniker Jasper Diederich, Bühnenbildner Urs Hildbrand und Regisseur Matthias Witting vollbracht haben.“
Main-Echo

“Die Berliner Inszenierung scheut sich nicht, auch beklemmende Themen anzusprechen. (...) Krankheit, Tod und Geldmangel – gleich mit einer ganzen Reihe von Tabu-Themen muss sich das junge Publikum während des Stücks auseinander setzen. (...) Mit Ausnahme einiger auflockernder Nebenrollen agierten die Schauspieler bemerkenswert erwachsen, ohne ihre Figuren zu überzeichnen und machten auf diese Weise klar, das hier ein ernstzunehmendes Thema vor ein ernstgenommenes Publikum kam. (...) Den Fehler, ihr junges Publikum allein zu lassen, machte das Ensemble allerdings nicht. Hierfür sorgte (...) eine ganze Reihe an entspannenden, ja humorvollen Szenen und eine Kulisse, die mit einer echten Kletterwand, Live-Kameras, Monitoren und anderen ausgeklügelten Requisiten der thematischen Schwere optische Reize entgegensetzte.“
Rhein-Main-Presse

Kletter-Ida: Informationen zum Stück






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