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„Autor Thomas Sutter, Chef des Musiktheaters Atze, hat die wichtigsten Stationen aus Bachs Vita zu einem beeindruckenden, lebensübergreifenden Kaleidoskop zusammengefügt. Diese Aufführung ist sehens-, hörens- und empfehlenswert." Berliner Morgenpost
„Auf der Bühne eröffnet sich ein lebendiges Barock-Panorama. (...) Die Musik spielt in der humorvollen und frischen Inszenierung von Matthias Witting eine wesentliche Rolle. (...) So wird Klassik häppchenweise serviert und auf hohem Niveau liebevoll zubereitet, ohne zu schwer verdaulich zu sein." Der Tagesspiegel
Eine wunderbar durchdachte, schillernde Zeitreise in eine Vergangenheit, die mit fast filmischer Intensität ein Musiker-Leben vor 300 Jahren transparent werden lässt. Mit insgesamt 35 Musikstücken von Bach, in subtiler Weise in den zeitlichen Ablauf der Handlung eingeflochten, zeigt diese einmalige Inszenierung, wie sich der hohe Anspruch des großen Musikers und Kantors, "Musik für die Herzen und die Seele der Menschen" zu schreiben, über die Jahrhunderte hinweg erfüllte.
(...) Wenn man überhaupt in diesem charismatischen Spiel Leistungen hervorheben sollte, dann ganz sicherlich die exzellente Verwandlungsfähigkeit von Michael Meyer, von vielen Vorstellungen im Grips-Theater und anderen bekannt - ein neuer Bruno Ganz! Aber ob freche Lüneburger Primaner oder raufende, verlauste Thomaner, ob Fürsten und Fürstinnen, ob Pfarrer, Ratsherren oder Bürger - stets sind die Rollen mit Verve gezeichnet, überzeugend im Dialog, oft spaßig und spannend, eindringlich, einfühlsam - von Chorälen oder weltlichen Kompositionen des Kammerorchesters begleitet, das mal als Hofkappelle oder als Begleitung im Hintergrund die Handlung begleitet.
(...) Eine lehrreiche, unterhaltsame Unterweisung in Sachen Johann Sebastian Bach und seine Historie, von einem sehr informativen Programmheft ergänzt, das seine 3.50 Euro als Bildungsgut wert ist!
berliner-theaterkritiken.de 26.09.2005
„Auch wenn Klassikpuristen vielleicht die Nase rümpfen, weil die meisten Musikstücke nur angespielt werden, ist die darstellerische und musikalische Qualität großartig. Das Kammerorchester Fanny Hensel agiert mit viel Spielfreude (...) Die gefragte Opernsolistin Sabine Paßow spielt die Rolle der Anna Magdalena und veredelt die sehr sympathische und lehrreiche Inszenierung mit einigen Gesangseinlagen." rbb Kulturradio
„Atze erklärt uns den Johann Sebastian Bach, sein Leben und sein Werk. Autor Sutter und Regisseur Witting ist es gelungen, in lebhaften und pointierten Episoden das Bild eines leidenschaftlichen und kompromisslosen Menschen zu zeichnen." zitty
„Die Inszenierung leistet geschichtliche Pionierarbeit, ähnlich wie Peter Shaffers Drama „Amadeus" (...) Bach kommt den Zuschauern als Mensch auf jeden Fall näher, nicht zuletzt durch Mirko Böttcher, der ihn als sympathischen Künstler spielt." Märkische Oderzeitung
„In einem prächtigen Kostümstück zu Bachscher Originalmusik verbindet sich das spezifisch Historische mit den bis heute bestehenden Hürden, die ambitionierte Menschen bis heute zu überwinden haben. (...) Mit dem 13-jährigen Gymnasiasten Marvin Bethke gelang eine Idealbesetzung für den jungen Bach." Neues Deutschland
„Eine spannende und unterhaltsame Aufführung, eine überreiche Fundgrube nicht nur für den Musikunterricht, die Einbettung „abstrakter" Musik in die konkreten Kämpfe eines Lebens (...) Es geht nicht um „historisch Verstaubtes", sondern um die Lebendigkeit einer starken Existenz mit durchaus gegenwärtigen Problemen: (...) Also: nicht nur für Musik-Leistungskurse, sondern für alle gleichermaßen nachdrücklich zu empfehlen." blz - Berliner Lehrerzeitung
„Leben und Werk des Giganten Bach auf der Bühne darzustellen, daran hat sich noch niemand gewagt. Das ATZE-Musiktheater hat das Risiko und den gewaltigen Aufwand nicht gescheut - und es ist ein großes Ereignis geworden! Berührend, aufklärend und mitreißend: drei Stunden pralles Theater mit einer wunderbaren Musik, das nicht loslässt!" SpielART
„So muss echtes, lebendiges Theater sein: im besten Sinne unterhaltsam, anrührend und lehrreich. Dazu wunderbare Schauspieler, Sänger und Musiker, die es schaffen, einem heutigen Publikum die Größe und Bedeutung Bachs auf eindrucksvolle Art und Weise näher zu bringen. Ein Muss für jeden Theater- und Musikfreund - und nicht nur in Berlin.
Jochen Kowalski, Countertenor der Komischen Oper Berlin
"In sehr anschaulicher Weise gelingt es dem Ensemble des Atze-Theaters,
Alltagsgeschehen, individuelles Schicksal und Werkgeschichte zusammen zu
bringen. Keine Szene ist zu lang, keine zu kurz. Um ein Beispiel zu nennen:
nur Sekunden dauert eine der ergreifendsten Szenen, als Bach vom Tod seiner
geliebten Anna Barbara erfährt. Unpathetisch, fast ohne Worte wird der
Zuschauer emotional mit Bach verbunden. Wie er fühlt man sich der
schrecklichen Hilflosigkeit des Verlusts ausgeliefert, möchte ihm tröstend
zu Seite stehen und hat doch keine Worte. Viele solcher kleinen, feinen,
doch bemerkenswerten Szenen haften noch lange danach im Gedächtnis. Doch das
Ungewöhnlichste ist, dass auf der Bühne ein kleines Orchester mal im
Hintergrund, mal im Vordergrund Bachs Musik spielt. Werk und Leben werden
auf diese Weise dialogisch miteinander verwoben und in eine schöne
Entsprechung gesetzt. Es ist ein Genuss, drei Stunden lang so gut
unterhalten zu werden." Gemeindereport Marienfelde
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